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Friederike

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Musiker_Info
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Friederike Oertel-Benchouchou

FriederikeEs begann Weihnachten 1982, Friederike hatte sich eine Geige gewünscht, weil sie unbedingt auch so ein Instrument wie ihre beiden Cousins spielen wollte. Eine normale klassische Laufbahn wurde eingeschlagen, mit Teilnahme an Wettbewerben und Orchesterspielen, jedoch war Friederike meistens nicht wirklich begeistert von der Klassischen Musik. So machte es ihr als kleines Mädchen mehr Spaß, beim Geigespielen um den elterlichen Kachelofen zu laufen als brav vor dem Notenpult zu stehen. Als sie dann ab der 5. Klasse am Musischen Gymnasium auch noch Klavierunterricht erhielt, bekam dieses neue Instrument, auf dem man sich auf ganz andere Weise austoben konnte, erstmal viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt. Im Orchester hatte sie am meisten Spaß, wenn folkloristische oder  jazzige Literatur gespielt wurde.
 
Da ihr Zimmer neben dem ihrer großen Schwester lag, lernte sie ab ca. 10 Jahren  Giora Feidman,  andere Klezmermusik  und Tango kennen und fand später selber daran Gefallen. Durch den Klezmer stieß  sie  Anfang Zwanzig  dann auf Balkanmusik und dadurch etwas später  wiederum auf den Gipsyswing. Nach Ende ihres Violinstudiums beschloss sie, dass sie unbedingt diese Stilrichtungen spielen wollte. Dafür bot sich alsbald eine Gelegenheit: die Hochzeit ihres Bruders. Eine Band mußte her. Also – Zettel ans schwarze Brett der HfM Nürnberg gepappt „Suche Akkordeonspieler für ...“ . Leider meldete sich niemand außer Max. Würde dieser niederbayrische Hallodri das Feingefühl und das Temperament für diese Musiken aufbringen? Man probierte es miteinander und – die Dinge nahmen ihren Lauf. Und wenn sie nicht gestorben sind, laufen sie heute noch...

Musikalischer Werdegang
Violinstudium (Studiengang Künstlerische Ausbildung) in Nürnberg und Bremen 1997-2004;
Bayerisches Landesjugendorchester; Orchesterpraktika bei den Nürnberger Symphonikern und an den Landestheatern Coburg und Flensburg; Jazz- und Weltmusikprojekte;
Konzertmeisterin im Salonmusik-Ensemble Werner Hallupp;
Unterrichtstätigkeit an der Kreismusikschule Dinkelsbühl und am Jugendmusikinstitut Baiersdorf.

'Max' Marcus Stadler

Max Marcus StadlerEs muß Weihnachten 1981 gewesen sein. Klein-Marcus, der Spitzname Max ward noch gar nicht geboren, hatte sich angeblich ein Akkordeon gewünscht. Und da lag es nun unterm Baum, eine Hohner Concerto mit viel zu vielen Tasten und Knöpfen.
Eine klassische Hassliebe begann, ein Lernen, Scheitern, Ärgern und Freuen, welches bis zum heutigen Tag andauert. Vermeintlich pfiffigerweise, dachte er sich, er könne das von Mama und Papa erwartete tägliche Üben umgehen: Eine Kassette wurde mit typischen Akkordeonstudiengeräuschen, unterbrochenen Etüden und unrythmischen Volksliedern bespielt und bei verschlossener Zimmertür abgespult.

Vermeintlich pfiffigerweise, dachte er sich, er könne das von Mama und Papa erwartete tägliche Üben umgehen: Eine Kassette wurde mit typischen Akkordeonstudiengeräuschen, unterbrochenen Etüden und unrythmischen Volksliedern bespielt und bei verschlossener Zimmertür abgespult.
Die Eltern waren zufrieden, das Mäxchen auch. Das Glück währte jedoch nicht allzulange, so ist das Wesen des Glücks nunmal, und man kam ihm auf die Schliche, die große Schwester hatte ihn verpetzt. Wieder mußte er selber ran, was zu ersten Erfolgserlebnissen in Form von Auftritten mit dem Akkordeonorchester Trausnitz in seiner Heimatstadt Landshut, aber auch zu einigen Dellen und Schrammen auf dem Akkordeon führte.
Schließlich kam die Pubertät und damit das vorläufige Aus für das damals, Mitte/Ende der 80er Jahre so ziemlich unhippeste, mieseste Instrument, was man sich nur vorstellen konnte.
Eine Gitarre trat nun in Maxens Leben ein, weiterhin ein E-Bass, das war viiiiiiel cooooler!
Sogar ein Violoncello wurde relativ konstant geübt und in Schul- und Kammerorchester zum Klingen gebracht. Zumindest bis Ende der Gymnasialzeit, dann kam es noch gelegentlich bei Punkkonzerten in Berlins besetzten Häusern Mitte der 90er Jahre zum Einsatz...
Zwischenzeitlich hatte der nunmehr zum jungen Mann Herangewachsene den Jazz kennen und  lieben gelernt, und mit ihm ein ganz besonderes Instrument: den Kontrabass.
Fleißig, da von intrinsischer Motivation angetrieben, wurde in Europas sexiest Armenhaus Berlin das Real Book rauf und runter gespielt, geprobt und gemuggt, was ging.
Das offiziell eingeschlagene Studium der Ethnologie und Philosophie fristete ein Schattendasein und mußte schließlich einem regulärem Musikstudium in Weimars altehrwürdigen Klassiktempeln den Vortritt lassen.
Dort mit den faszinierenden Möglichkeiten des Komponierens konfrontiert, kam nun das Klavier als dafür prädestiniertes Instrument dazu.
Von seinen vielen Möglichkeiten nur noch übertroffen durch das – Akkordeon!
Dieses kann nämlich im direkten Vergleich zum Pianoforte Melodien viel gesanglicher phrasieren, Akkorde aushalten und sogar anschwellen lassen, mit den unterschiedlichen Registern verschiedene Klangfarben und damit Stimmungen erzeugen und dazu auf der Bassseite eine Begleitung spielen, die an eine Tuba mit Baritonnachschlag erinnert.
Eine ganze Big Band in einem relativ kleinen kompakten Kasten also, sie erlaubt dem geneigten Musikus das Maximum an Freiheit, Unabhängigkeit und Ausdruck.
So kam es zum großen persönlichen Revival dieses Instrumentes, eine schon längst begonnene Affäre mündete endlich im sicheren Hafen der Ehe...

STATIONEN:

1980er: Erlernen der Instrumente Akkordeon, E-Bass, Gitarre und Violoncello mit einhergehender Mitwirkung in den entsprechenden Ensembles
1993: Gründung der immer noch existierenden Schul- und Abiturstreichband < Die Beelzebuben>
1994: Abiturbedingter Ausstieg aus Schul-, Kammerorchester und Big Band
1996 und Folgejahre: Gründung der Berliner Punk-Jazz Combo < Ostkreuz Reboppers > , Hausband im ` Tacheles`, regelmäßige Jazzsessions und Konzerte in der `Black Bar` und anderen Schuppen, diverse Straßenmusikerfahrungen, Kontrabassist in einigen Jazzbands
2002 - 2007: Musikstudium an der HfM `Franz List` Weimar, Abschluss als „ künstlerischer Diplom- Jazzkontrabassist“, Klassiksemester, Workshops bei hippen Jazzcats, Gründung typischer Studentencombos wie < The lonious monks > und < Das postfuturistische Quartett >
2006: Gründung der Modern Jazz Combo <Del Fine al Dente>, Maxens Kompositionen gibt’s immer noch im Netz unter https://myspace.com/delfinealdente/music/songs
2007:Trigane gründen sich anläßlich der Hochzeit Friederike`s Bruder in Nürnberg. Die erste Demo-CD "Erster Bandscheibenvorfall" wird aufgenommen.
Gründung der Hochzeitsband Quintett Adrett (www.quintett-adrett.de)
2007 und Folgejahre: Gastmusiker bei etlichen Bands und Projekten, vom Liedermacher Gymmick (www.gymmick.de) über Theatermusik am Gostnerhof Theater, Rockabilly Aushilfen, Klezmer Konzerte mit dem jüdischen Klarinettisten Leonid Khenkine (www.freilach.eu), Dixieland Aushilfen, Free Jazz Gigs mit Achim Goettert und Steptanzbegleitungen bis hin zur Gründung des Avantgarde Jazzquartetts <In Flagranti> mit  Ivan Ivanshenko  am Vibraphon, https://myspace.com/maxensinflagranti/music/songs. Mitwirkung an der CD `Johann` der Hallenser Gypsyswinger <Mosik> (www.mosik.info), „Bei mir biste sheyn“ als Konzertvideo unter http://www.youtube.com/watch?v=pdVC5jTTXtw.
2009-2011: Organisation der wöchentlichen Konzert-und Sessionreihe < Jazz im Express>
2009 bis 2015: rege Konzerttätigkeit mit dem Salonmusikorchester Werner Hallup
2010-2011: Musical director bei <JC & her buddies>, der letzten Band der legendären Jeanne Carroll. Video unter http://www.youtube.com/watch?v=CF_taSdAJZo
2012: Max rundet seinen musikalischen Horizont mit Salsa- und Boleroarrangements für das Manolo Sextett ab,siehe http://www.youtube.com/watch?v=NvmnfCODSdQ , tritt ab und zu mit der Geigenvirtuosin Birgit Laude aus Salzburg mit einem Tangoprogramm auf und komponiert zunehmends Ländlersuiten für Trigane.
2013: Auch die Kuba-Combo "Sounds of Latin", die Jazzsängerin Silvia von der Grün und die Chansoniere Dany Tollemer können Maxens Dienste in ihren Bands brauchen, genauso wie der Klarinettist Mitch Sauer für sein Klesmer Orchester. Musik für Krimilesungen der NN.
2014: Reduce it to the maximum! All die Erfahrungen fließen ins Trigane Repertoire ein und führen zum  Programm „Eine musikalische Weltreise auf den Spuren der Sinti und Roma“.  Beim Festival in Regen dürfen Trigane auf der BR Bühne und im Tradimix- Zelt auftreten. Es ist dermaßen heiß, daß sogar Maxens Akkordeon-Trolleyreifen schmelzen.   2015: Trigane nehmen ihre bis dato aufwendigste CD "Urbi@Orbi" auf.  Max sorgt mit Julia Kempinsky & ihren Jazz Rebels für beste Unterhaltung: Die Revue "A night at the Cotton Club" begeistert mit Swing, Tanz und Humor.              2015 - heute: Max organisiert jeden letzten Sonntag im Monat eine Open Stage im Ballroom mit wechselnden Gastmusikern.                                                                                                                                                                     2016: Die Flüchtlingswelle veranlasst Max dazu, Instrumentenspenden zu sammeln und jede Woche Gitarrenunterricht in einer Nürnberger Flüchtlingsunterkunft anzubieten. https://www.youtube.com/watch?v=3OXCxdZ0MU4. Außerdem nimmt er mit dem Jazzcrooner Ralf Hübscher auf. Trigane sind Gruppe des Monats (Mai) auf B1, treten wieder auf der BR Bühne Regen auf und spielen unter anderem internationale Tänze unter fachkundiger Tanzanleitung von Steffi Zachmeier.                                                                                              2017: Trigane feiern 10 jähriges Bandbestehen und haben viele, teilweise sehr kuriose Auftritte. Im Juni führt sie eine kleine Tour nach Norddeutschland, im August veranstaltet die Band selbst ein Gypsieswing-Camp auf Schloss Dennenlohe.

Simon Froschauer

TimeaSimon wurde 1982 in Nürnberg geboren und wuchs ein Stockwerk unter dem Trommler Yogo Pausch auf... Also begann Simon im Alter von 7 Jahren dem sympathischen Nachbarn nachzueifern und bekam schließlich von ihm und anderen in der Musikschule Fürth Schlagzeugunterricht. Mit 16 gründete der "Frosch" mit  Freunden die Band "No Expectations" und während des Studiums für Lehramt kamen weitere Bands hinzu und der Lebensmittelpunkt bewegte sich immer weiter Richtung Musik. Heute spielt Simon neben Trigane noch bei den Bands "The Mergers" und den "Rockin´ Lafayettes" und betreibt ein kleines Tonstudio im ehemaligen Übungsraum des netten Nachbarn....

Trigane`s Werdegang...

Es war also 2007 – Friederike hatte gerade ihr Klassikstudium, Max sein Jazzstudium beendet, als Trigane das Licht der Welt erblickte. Endlich konnten die beiden ihrem musik-ethnologischen Forscherdrang freien Lauf lassen.
Eine Reise durch die verschiedensten Musikkulturen begann und führt seitdem zu etlichen faszinierenden Stationen: Von Melodien aus dem alten Europa, Klängen des Orients, Tänzen aus dem Balkanraum, über die weitverzweigten musikalischen Ableger der Sinti und Roma, ebenso der jüdischen Klezmorim, bis zu den lebensfrohen Rhumbas und Boleros karibischer Musikanten sowie südamerikanischen Tangos. Und immer wieder die Rückkehr zur Heimat, den lieblich-schneidigen Volksmusiken Süddeutschlands und der Alpenrepubliken.
Dokumentiert sind diese Trips bisher auf vier Tonträgern:
Der Debut CD von 2008, bezeichnenderweise „Erster Bandscheibenvorfall“ betitelt,
es folgten 2010 „Ohrwaschelopium“ und „Musik von Welt“ und 2015 schließlich "Urbi@Orbi".
Der Vielfalt der Musik Rechnung tragend, fanden auch die Auftritte an den unterschiedlichsten Orten statt: Wirtshäuser wurden genauso bespielt wie Jazzclubs, Kirchen, kleine Cafes, große Weltmusikfestivals, Innenstädte, Museen, private Feiern, Volksmusikspektakel und Kulturläden.
Auf der Suche nach der idealen Besetzung experimentierte man mit Kontrabass, Gitarre und Tuba, bis mit Simons Einstieg endlich klar war – Percussion ist die perfekte Ergänzung:  zwischen den eng verzahnten Instrumenten Akkordeon und Geige hatte sowieso kein Blatt Papier mehr Platz, aber mit seinen Percussions war es nun möglich, die Musik zu umrahmen und wie ein Geschenk zu verpacken. Sehr zur Freude diverser Tango- , Klezmer-, Volks- und Swingtänzer im Übrigen! Gerade seine Instrumente wie Darambuka, Claves, Snaredrum, Rahmentrommel, Shaker und Kastagnetten sind es, die den verschiedenen Musiken erst ihren authentischen Charakter und der Musik ihren unwiderstehlichen Groove verleihen: Dem Rhythmus, bei dem man mit muss!

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